Content-Ideen finden: 40 Tipps für die Themenrecherche

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„Was soll ich nur posten?“ oder „Worüber soll ich schreiben?“ – wer regelmäßig Content veröffentlicht, kennt das Dilemma. Gerade, wenn du dir vorgenommen hast, in einer hohen Frequenz zu bloggen, zu launchen und zu posten, gehen die Ideen irgendwann aus.

Auf keinen Fall solltest du den Fehler machen, einfach nur Content zu produzieren, um irgendetwas veröffentlichen zu können. Deine Zielgruppe will keinen irrelevanten Content! Und deine Zeit ist viel zu schade, um sie in die Erstellung von Inhalten zu stecken, die niemand braucht – und die dadurch auch keine oder kaum Erfolge bringen.

Aber keine Panik! Es gibt Unmengen von guten Themen da draußen. Du musst du wissen, wie du sie aufspürst. Und das gilt garantiert für jedes Business und jede Zielgruppe.

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  • Konkrete Tool-Empfehlungen und Online-Quellen mit Link, damit du gleich loslegen kannst
  • Anwendbar auf jede Branche und Zielgruppe
  • Die Tipps sind (bis auf wenige Ausnahmen) absolut kostenlos!

Die Basis: Kenne deine Zielgruppe!

Was ist guter Content? Guter Content ist relevant für deine Zielgruppe und erfüllt ihre Bedürfnisse, etwa in Form von Information, Beratung oder Unterhaltung. Daraus ergibt sich: Um guten Content zu erstellen, musst du deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse erst einmal kennen.

Bevor es an die Themenrecherche geht, solltest du also erst einmal eine Zielgruppenrecherche durchführen. Wer sind die Menschen, die du mit deinen Produkten oder Services erreichen willst? Ich empfehle, eine Buyer Persona zu erstellen, die nicht nur demografische Informationen wie Alter, Geschlecht, Wohnort etc. definiert, sondern auch ihre berufliche und private Situation, Ziele und Ängste, Touchpoints (wo hält sie sich auf?) und weitere enthält. Mehr Informationen zur Erstellung einer Buyer Persona findest du in meinem Artikel zum Thema Content-Marketing-Strategie.

Vorhandene Themen sichten mittels Content Audit

Themen, die du bereits auf deiner Website abgedeckt hast, eignen sich nicht so gut für die Content-Erstellung. Warum? Zum einen verliert deine Website ihre klare Struktur, wenn Themen mehrfach behandelt werden. Zum anderen riskierst du, dass sich deine Inhalte gegenseitig „kannibalisieren“, was sich negativ auf ihre Rankings in den Suchmaschinen auswirken kann.

Achtung: Ich spreche hier nur von Website-Content mit dem Ziel, Rankings aufzubauen, und argumentiere mit Prinzipien der Suchmaschinenoptimierung. Und ich meine nur Themen, die exakt gleich behandelt werden und die gleichen Suchanfragen bedienen. Wenn ich z. B. einen Blogbeitrag zum Thema „Content-Themen finden“ auf meiner Seite habe, dann sollte ich keinen weiteren Beitrag zu diesem Thema schreiben. Ich habe aber die Möglichkeit, das übergeordnete Thema „Content-Themen“ weiter aufzudröseln und andere, möglicherweise spezifischere Suchanfragen zu bedienen. Wie wäre es z. B. mit einem Blogbeitrag zu „Content-Themen für die Tourismus-Branche“ oder einer Anleitung zur Themenrecherche mit einem bestimmten Online-Marketing-Tool? Das sind zugegebenermaßen sehr spezifische Themen, aber ich denke du verstehst, was ich meine.

Auf Social Media sieht das etwas anders aus, hier musst du dir über Kannibalisierung keine Gedanken machen. Trotzdem solltest du deine Zielgruppe natürlich nicht mit den immer gleichen Themen langweilen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Schaue dir vor der Themenrecherche deinen vorhandenen Content an und sammle alle abgedeckten Themen in einem Dokument. Dieses Vorgehen nennt man Content Audit. Je nach Größe deiner Website kann ein solcher Audit mehr oder weniger aufwändig sein und entweder manuell oder mit Hilfe von Tools durchgeführt werden. Im Zuge des Audits solltest du dir auch anschauen, welche schon vorhandenen Themen ein Update nötig hätten oder verbessert werden sollten.

Content-Themen finden: So geht’s

Jetzt willst du aber endlich erfahren, wo du frische Content-Themen findest, richtig? Wie schon erwähnt, gibt es viele verschiedene Ansätze – ich empfehle dir, sie alle einmal auszutesten. Vergiss nicht, die aufgespürten Themen festzuhalten.

Social Media

Soziale Medien sind vor allem eins: Orte des Austauschs. Damit bieten sie großartige Möglichkeiten, die Meinungen und Probleme deiner Zielgruppe zu ergründen. Denn auf Facebook, Instagram, Twitter und Co. teilen Menschen ihre Fragen, Probleme und Meinungen. Du musst lediglich herausfinden, wo sich die für dich relevanten Menschen aufhalten bzw. wie du ihre Beiträge findest. Hast du sie aufgespürt, musst du nur noch lesen – kannst aber natürlich auch in Diskussionen einsteigen und nachhaken. Eine weitere gute Möglichkeit besteht darin, deine Follower in Posts direkt um ihre Meinung zu bitten (hierzu benötigst du natürlich ein Unternehmensprofil). Frage sie einfach, welche Themen sie interessieren bzw. worüber sie mehr erfahren möchten. Dazu kannst du auch auf Umfragen zurückgreifen, die viele Plattformen inzwischen anbieten.

Online-Marketing-Tools

Smarte Helferlein: Tools, die in erster Linie im SEO-Bereich eingesetzt werden, können für die Themenrecherche unfassbar hilfreich sein. Diese Tools ziehen Daten aus Suchmaschinen und sozialen Netzwerken heran, um zu analysieren, wonach Internetnutzer*innen suchen und was ihnen gefällt. Manche bieten sogar Funktionen speziell für die Recherche von Content-Themen.

Branchenmagazine

Egal, in welcher Branche du unterwegs bist, es gibt sicherlich Magazine (online oder offline), die sich mit den für dich und deine Kund*innen wichtigen Themen beschäftigen. Und wer könnte besser wissen, welche Themen spannend sind, als Journalisten und Redakteure, die tagtäglich darüber schreiben? Mache also die für dein Unternehmen relevanten Branchenmagazine ausfindig und durchforste sie nach passenden Themen.

Web-Analytics

Auch deine Website kann einiges über die Interessen deiner Zielgruppe verraten und auf vielversprechende Themen hinweisen. Schaue dir zum Beispiel an, welche Suchbegriffe User eingeben, um auf deine Seite zu gelangen, wonach sie auf der Website suchen oder welche Beiträge am meisten gelesen werden.

Google

Just google it! Recherche kann so einfach sein – Google selbst stellt verschiedene Dienste zur Verfügung, die dir bei der Suche neuer Content- Ideen behilflich sein können. Und das komplett kostenlos.

Eine Möglichkeit der Recherche bieten die sogenannten „Related Searches“ (Ähnliche Suchanfragen), die am Ende der Suchergebnisseite angezeigt werden. Gib also einen beliebigen Suchbegriff ein und schaue, welche verwandten Suchbegriffe hier erscheinen. Vielleicht ist etwas dabei, an das du bisher noch nicht gedacht hast?

Ein weiteres nützliches Tool ist Google Trends. Mit diesem Google-Dienst lässt sich das Interesse an beliebigen Suchbegriffen ablesen. Prüfst du den Interessenverlauf über mehrere Jahre, werden saisonale Trends sichtbar.

Befragungen

Du kannst deine Kund*innen auch direkt fragen, was sie interessiert – etwa durch Umfragen, die du per Newsletter und Social Media verbreiten oder auch telefonisch durchführen kannst. Für größer angelegte Umfragen können professionelle Marktforschungsinstitute beauftragt werden.

Aber nicht nur deine Zielgruppe selbst kann dich auf neue Ideen bringen. Es lohnt sich auch, bei Mitarbeitern aus Sales, Kundenservice und Community Management nachzuhaken, mit welchen Fragen und Problemen sie besonders häufig konfrontiert werden. Wenn diese noch nicht abgedeckt werden, wäre das doch eine wunderbare Idee für neuen Content!

Noch mehr Tipps im kostenlosen PDF „40 Möglichkeiten, Ideen für neuen Content zu finden“

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